Erfahrungskreis

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jenseits - diesseits: Erfahrung, Reifung und Integration unseres Lebens auf dieser Welt und jener davor und danach

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Das Jenseits beschäftigt Menschen aller Kulturen, wenn sie über ihre Existenz und Vergänglichkeit nachdenken. Allzu oft weichen wir diesen Themen aus. Seit über zehn Jahren beschäftigen wir uns an mindestens einem Wochenende pro Jahr tiefer damit.

Ausschnitt aus dem Bild „Der Aufstieg in das himmlische Paradies“ des spätmittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch, der Engelwesen darstellt, die einen verstorbenen Menschen ins Licht begleiten.

Nächste Daten: 14. – 17. Mai 2026 (Auffahrt/ Himmelfahrt). Beginn am Donnerstag Abend 14.5. um 18:30 Uhr. Ende am Sonntag um ca. 15 Uhr.

Optionale Urlaubstage: Es ist möglich, den Aufenthalt vor und nach dem Workshop mit 2-3 Tagen Urlaub zu erweitern, um mehr Zeit miteinander zur verbringen und die schöne Umgebung kennen zu lernen.

Ort: Ein Ferien-Chalet in Anzère im Wallis.

Eine Teilnahme online ist auf vorherige Absprache für einzelne gemeinsame Übungen und Austauschrunden möglich.

Kosten und mehr Details im Kalender.

Diese Workshops möchten uns erneut ein Stück weit in Kontakt bringen mit der ständigen Veränderung, dem Leben, Sterben, Diesseits, Jenseits und den vielen Verbindungen, die unsere Herzen und unser Bewusstsein herstellen können. Mit innerer Zentrierung, durch Lauschen, sanfter Bewegung, Begegnung und Offenheit reflektieren wir die Geheimnisse dieses vielschichtigen Themenfeldes und lassen uns voneinander inspirieren.

Seit über zwölf Jahren beschäftigen sich Menschen im Erfahrungskreis während 3-4 Tagen pro Jahr tiefer damit und erfahren jedes Mal neue Facetten.

Der Workshop beginnt jeweils nach dem Abendessen mit einer Eröffnungsrunde und mit einem ersten Austausch über bisher gemachte Erfahrungen und über Wünsche ans Programm. Im Verlauf der Tage wählen wir Momente der Stille, tiefe Meditation, Yoga, ruhigen Tanz, feinstoffliche Berührung mit sich und in der Gruppe, Gespräche, vielleicht einmal einen Text oder Film und am Schluss Übungen zur Integration. Es hat genug Platz für die gemeinsame Praxis, für individuelle Entspannungsphasen, kurze Spaziergänge und freundschaftlichen beim gemeinsamen Kochen und Essen.

Im persönlichen Austausch wollen wir voneinander lernen und gemeinsam unsere Praxis vertiefen. Es sind wertvolle Schritte, in der Vielfalt persönlicher Erfahrungen und kultureller Betrachtungsweisen eine Orientierung zu finden. Vielleicht wird es uns gar möglich sein, in unseren vielfältigen Auffassungen und Wertebildern eine gemeinsame Essenz herauszuarbeiten, die das Persönliche übersteigt.

In tiefer Meditation lernen wir, ein Gespür für die Zwischenräume zwischen Diesseits und Jenseits und für unsere Bewegungsmöglichkeiten darin zu entwickeln.

Als Methoden nutzen wir achtsame Kommunikation, bewährte Meditationstechniken, Tiefenentspannung mittels binauraler Töne und subtile Körperarbeit, die wir von spirituellen Traditionen wie Tantra oder anderen mystischen Richtungen kennen – einen runden Mix also, der uns sowohl körperlich, emotional, mental als auch spirituell berühren und öffnen kann.

Als wichtige Orientierung in diesen Prozessen dient uns die integrale Landkarte von Ken Wilber, die uns verschiedene Betrachtungsweisen, ein differenzierteres Verstehen und vielleicht auch ein vertieftes Einfühlen oder sogar Überwinden scheinbarer Gegensätze ermöglichen kann, so z.B. Wissen vs. Spekulation, Endstation Himmel oder Hölle gegenüber Wiedergeburt, östliche vs. westliche Sichtweisen.

Eine bewusste Integration dieser Erfahrungen soll uns unterstützen, persönliche nächste Schritte zu erkennen, sei es für die eigene Lebens- und Sterbenspraxis oder für eine liebevolle und unterstützende Begleitung Sterbender in unserem Umfeld.

Bisherige Schwerpunktthemen der letzten Jahre waren u.a.:

  • persönliche Ängste und Hoffnungen im Umgang damit wahrnehmen, benennen und besser damit umgehen können,
  • persönliche Rückschau auf das bisher geführte Leben mit einem Erkennen, was ich in der letzten Lebensphase noch leben oder bereinigen möchte,
  • die Reflexion und ein paar vorbereitende Schritte zum Sterben, u.a. auch die Besprechung einer Patientenverfügung und einer gewünschten Begleitung in den letzten Lebenswochen,
  • persönliche und gesellschaftliche Vorstellungen von Leben, Tod und Jenseits kennen lernen, z.B. aufgrund persönlicher Erlebnisse aus unserem Kreis, Darstellungen in bildender Kunst, bei Religionen und in Erfahrungsberichten,
  • tiefe Meditationen erlernen und jenseitige Welten selber spüren,
  • die Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden und die Lehren daraus fürs aktuelle Leben im Diesseits.
  • Wahrnehmungen von Dualität und Einheit, von Vergänglichkeit und Ewigkeit in uns.
  • eine kosmische Sicht unserer Existenz und unseres Bewusstseins spüren und reflektieren.
  • und weitere Themen oder offene Fragen, die von Teilnehmenden eingebracht werden.

Organisation und Begleitung: Remigius Wagner in Zusammenarbeit mit Freunden, die das Wochenende und die Online-Meetings mittragen möchten.